| Takata, Hawayo |
|
|
|
|
Die Hawaiianerin Hawayo Takata (24.12.1900 - 11.12.1980) brachte Reiki in die USA und begründete das westliche Reiki-System. Im Gegensatz zum ursprünglich von Mikao Usui begründeten System ging sie viel mehr innerhalb einer bestimmten Struktur (zum Beispiel durch vordefinierte Abläufe einer Reiki-Behandlung) vor. Dies tat Sie wahrscheinlich, um Reiki für den westlich geprägten Menschen verständlich zu machen. Außerdem erfand wahrscheinlich sie die verschiedenen Legenden um Mikao Usui und seine Entdeckung und Entwicklung der Reiki-Heilmethode. Um Heilung von einer schweren Krankheit (wahrscheinlich unter anderem von einem Dickdarmtumor) zu suchen, ging sie in die Reiki-Klinik von Dr. Chujiro Hayashi. Nachdem diese eingetreten war, erlernte sie 1936 Shoden und einige Zeit später Okuden und arbeitet bei Dr. Hayashi in seiner Klinik. Ab 1937 reiste sie teilweise zusammen mit Dr. Chujiro Hayashi durch Hawaii und hielt Vorträge, lehrte Reiki und führte Behandlungen durch. Am 21.02.1938 erhielt sie von Dr. Hayashi Shinpiden und eröffnete danach Reiki-Kliniken auf Hawaii zum Beispiel in ihrer Heimatstadt Kauai. Hier und auf ihren Reisen durch die USA und andere Länder bildete sie Reiki-Schüler aus, begann jedoch erst ab 1970 Shinpiden zu lehren. Insgesamt bildete sie bis zu ihrem Tod die folgenden 22 Reiki-Meister aus (alphabetisch sortiert):
Rückblickend ist sie in einigen Reiki-Schulen umstritten, da sie das System von Mikao Usui doch erheblich verändert hat. Allerdings gebührt ihr uneingeschränkt die Anerkennung, Reiki in den Westen gebracht und dort verbreitet zu haben. Ohne einige ihrer Veränderungen hätte sich Reiki wahrscheinlich nicht in diesem Maße durchgesetzt.
|


